ein mosaische Predigt

8.April2019

im Gottesdienst am 27.01.2019 eine mosaische Predigt,

mal ohne aktuellen Bezug, hat mich sehr berührt, denn der aktuelle Bezug entstand fortwährend in meinem Kopf.

Doch lieber von Anfang an.

Eine mosaische Predigt natürlich über Moses und sein ganzes Leben.

Als Baby wurde er in einem schwimmenden Korb im Wasser ausgesetzt. So begann die Predigt und es folgte das Auf und Ab in seinem Leben. Wie wir es auch in ähnlicher Form aus unserem Leben kennen.

Dann lebt Moses fern von seiner Heimat. Er hütet die Schafe in der Wüste ganz weit hinten. Auf einmal sieht er eine Erscheinung, den brennenden Dornenbusch. Gott spricht zu ihm, ruft ihn bei seinem Namen. Gott hat Moses auserwählt, das Volk Israel aus der Knechtschaft zu führen in ein weites neues Land.

Moses bekommt einen Auftrag etwas in dieser Welt zu bewirken, etwas Gutes zu tun, ohne Rücksicht auf seine eigenen Vor- oder Nachteile.

Gott ruft auch mich und dich beim Namen, welche Botschaft will Gott mir und dir senden?

Welche Erscheinung wird uns den Weg zeigen. Werde ich, werden wir der Aufgabe gewachsen sein? Und gibt es immer noch diese scheinbar einfache Lösung? Ausziehen in ein neues weites Land, wo soll das sein? Wo regiert nicht das Geld und die Maxime des Höher, Schneller, Weiter?

Wo können wir leben, tief verbunden mit der Schöpfung Gottes? Wo und wie können wir leben mit neuen Zielen und neuen Fragen? Wie viele Ressourcen brauche ich wirklich von diesem Planeten um zu überleben? Und wie kann ich das „Volk“ dazu bewegen, umzudenken? Wie können wir raus aus unseren alten Mustern, aufgezwungen durch eine Gesellschaftsordnung wie dem Kapitalismus?
Wann brechen wir aus, aus dieser Knechtschaft der Gewinnmaximierung. Wann gibt es einen neuen Moses und wer wird es sein? Oder sind wir nicht alle aufgefordert, wie in diesem Lied.

 

8. April 2019
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