Zum Weltgebetstag am 4. März 2016 aus Kuba

Seit Beginn der US-kubanischen Annäherung Ende 2014 ist das sozialistische Kuba wieder in den Fokus der internationalen Aufmerksamkeit gerückt. Seit jeher fasziniert und polarisiert Kuba, ist Projektionsfläche für Wunsch- oder Feindbilder. Wie aber sehen kubanische Frauen ihr Land? Welche Sorgen und Hoffnungen haben sie angesichts der politischen und gesellschaftlichen Umbrüche?

Im diesem Jahr haben über 20 kubanische Christinnen die Gottesdienstordnung verfasst. Die bevölkerungsreichste Karibikinsel steht im Zentrum, wenn am Freitag, den 4. März 2016, rund um den Erdball Weltgebetstag gefeiert wird.

Von der „schönsten Insel, die Menschenaugen jemals erblickten“ soll Christopher Kolumbus geschwärmt haben, als er 1492 im heutigen Kuba an Land ging. Mit subtropischem Klima, langen Stränden und ihren Tabak- und Zuckerrohrplantagen ist die Insel ein Natur- und Urlaubsparadies. Seine 500-jährige Zuwanderungsgeschichte hat eine kulturell und religiös vielfältige Bevölkerung geschaffen.

Von den rund 11,4 Mio. Einwohnern bezeichneten sich 64,1% als „Weiße“, 26,6% als Mestizen sowie 9,3% als „Schwarze“. Da viele eher dunkelhäutige Kubaner Wert darauf legen, zu den „Weißen“ gerechnet zu werden, sind diese Angaben umstritten.

Für viele ist es das wichtigste Fest im Jahr, für manche das einzige christliche Fest, das sie noch feiern. Man kann sich christlichen Glauben eigentlich gar nicht ohne Weihnachten vorstellen - obwohl die ersten Christen 300 Jahre lang dieses Fest gar nicht kannten. 
Die Geburt Jesu wurde anfangs nicht gefeiert.
Und als man begann, sie zu feiern, da nahmen die Christen Festtage, die sowieso schon da waren. 
Der 25. Dezember etwa war der Geburtstag des unbesiegbaren Sonnengottes in Rom, einen Feiertag, den der Kaiser Marc Aurel eingeführt hatte. Geburt, Sonne, Licht - das passte gut - und so wurde dies im Westen zum Christfest.

Mit  Passion (lat:  passio  =  Leiden)  wird  die  Leidensgeschichte  Jesu beschrieben, wie sie in den Evangelien geschildert wird. In ihr geht es um die Frage, warum Jesus sterben musste.

Immer, wenn ein neues Jahr beginnt - dann liegt da ein neuer Kalender. Was tragen Sie zuerst ein? Den Urlaub? Oder die Geburtstage? 
Andere wichtige Feste? Besondere Erinnerungstage: die erste Begegnung, der Hochzeitstag, andere Erinnerungen, vielleicht auch den Tag, an dem jemand starb, der mir wichtig war? 
Manches kann ich schon mal eintragen - das neue Jahr bekommt Struktur. Da ist nicht ein Tag wie der andere, nicht eine Zeit so wie alle Zeiten. 
Das Jahr hat einen Rhythmus - in den Jahreszeiten, in den Arbeits- und Ferienzeiten, in den Festen und im Alltag. All das hilft, sich zu erinnern, die Feste geben Erinnerungen einen Ort und eine Zeit.