Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.

kirche0529 Von meiner ersten Klettertour sind mir drei Ratschläge des Bergführers in Erinnerung: „Wir rennen nicht, nehmen keine Abkürzung und trinken nur in festgelegten Pausen!“ Je höher die Sonne stieg, desto schweißtreibender wurde die Aktion. Mein Durst wurde immer heftiger! Am Gipfelkreuz ausruhen und endlich trinken zu können, war ein großartiges Gefühl! Und das bei dem Panoramablick von oben…
Im letzten Buch der Bibel, der Offenbarung, gewährt uns der Seher Johannes den Ausschnitt eines Panoramablicks auf das himmlische Jerusalem. Bei allem Geheimnisvollen bergen die Worte der Offenbarung zutiefst menschliche Sehnsüchte. Johannes spannt einen Bogen von den ersten bis zu den letzten Seiten der Bibel. Dazwischen liegt die Geschichte Gottes mit uns Menschen. Eine Heilsgeschichte, deren Anfang und Ziel in Gott selber begründet liegen. ER allein ist der Garant dafür, dass die Geschichte aller, die seine Worte hören und bewahren, auch meine ganz persönliche Geschichte, zu einem guten Ende kommt. Sein Wort ist immer zugleich Tat. So auch sein Angebot:
„Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“

LIED Nr. 69 aus dem Gesangbuch

1) Der Morgenstern ist aufgedrungen,
er leucht' daher zu dieser Stunde
hoch über Berg und tiefe Tal,
vor Freud singt uns der lieben Engel Schar.
* Offenbarung 22,16

Wann redest Du zu mir

Wann lass ich Dich zu Wort kommen
Wann höre ich Dir zu
Wann verstehe ich Deine Botschaften
Haben Deine Zeichen Deine Worte Raum im Alltag
Haben Deine Zeichen Deine Worte Raum an heiligen Orten
Haben Deine Zeichen Deine Worte Raum in Gebeten und Meditationen

Alles, was in der Welt geschieht,
das geschieht in Hoffnung.
Kein Bauer säet
auch nur ein Korn aus,
wenn er nicht die Hoffnung
auf die Ernte hätte.

Martin Luther

Vielleicht kennen Sie das: Eine Familie feiert. Für ein paar auswärtige Gäste ist die Zeit des Aufbruchs gekommen. Die Kinder müssen morgen wieder in die Schule. Mehr oder weniger artig beginnen sie, ihre Runde zu machen. „Tschüs … Tschüs … Tschüs!“ –
„Könnt ihr euch nicht ordentlich verabschieden?“ Die Mutter versucht, ihren erzieherischen Einfluss zu verstärken. Es wirkt offenbar. „Auf Wiedersehen.“